Also noch ein Laufblog

Eigentlich bin ich kein Freund von Vorsätzen zum neuen Jahr. So habe ich beispielsweise im Sommer mit dem Laufen angefangen, als es wunderbar warm war und ich bis tief in den Abend hinein im hellen laufen konnte. Die ganzen Neujahrsläufer verstehe ich bis heute nicht.

Aber ein Laufblog geht denke ich in Ordnung. Warum überhaupt ein Blog? Das ist relativ einfach, ich habe fast 5 Jahre lang zu einem Thema gebloggt, dass mein Leben bestimmt habe – begleitend zu meinem Fernstudium zum Dipl-Kaufmann habe ich Ablenkung, Motivation, Zerstreuung oder auch mal einen Tritt in den Hintern gebraucht und auch bekommen. Insgesamt kamen 680 Beiträge mit ca. 3tsd Kommentaren zusammen – und die Erkenntnis, dass mir die Schreiberei auch noch viel Spaß macht. Nach dem Studium blieb aber nicht mehr viel zu schreiben, noch ein bischen Resümee hier und da … und das wars.

Passend zur Abgabe meiner Diplomarbeit (6 Monate, in denen ich nach 9-12 Std. im Job nachdem mein Sohn im Bett war noch 2-3 Stunden bis teilweise tief in die Nacht am Schreibtisch saß) hatte ich ein derartiges Bewegungsdefizit, dass ich als bisher bekennender Nichtsportler „einfach“ mit dem Laufen begonnen habe.

OK … ganz so einfach, wie sich das anhört war es nicht, aber dazu blogge ich vllt. noch mal separat.

Also noch ein Laufblog

Bildquelle: Rike / pixelio.de

Vielleicht noch mal kurz über mich. Mein Name ist Daniel, ich bin 31 und 184cm groß. Das Gewicht ist ja bekanntlich selten eine Konstante.
Schon während meiner Diplomarbeit habe ich mir aber ein Herz gefasst, nachdem ich die letzten Jahre schon von 114kg auf 84kg abgespeckt hatte, kam mir dank Stress im Job und im Fernstudium ein ca. 6kg schweres Jojo entgegen.
Im Nachhinein kann ich einfach behaupten, ich habe mir vorgenommen abzunehmen und es hat funktioniert … wie genau, weiß ich leider nicht wirklich, aber seit Ostern 2012 habe ich mich so von 89,9kg auf (seit Jahren nicht mehr gesehene) 75kg heruntergearbeitet.

Seit dem 21.06.2012 gehöre ich zudem zum laufenden Volk und habe seitdem auch viel Spaß daran. Sicherlich habe ich einiges an Energie, die ich für das Studium benötigt habe in den Laufsport umgeleitet – halbe Sachen zu machen ist nicht wirklich mein Ding, aber dennoch ist mein oberstes Ziel meine Fitness zu verbessern bei minimalem Verletzungsrisiko.

Mit dem Laufen habe ich angefangen weil ich ehrlichgesagt zum Radfahren zu geizig bin (mein Trekkingrad mit Kindersitz ist nicht wirklich für Sport geeignet) UND mir der Platz- und Zeitbedarf zu groß war. 50-70km Runden zu drehen fand ich wenig reizvoll, also habe ich mich fürs Laufen entschieden… Grimace

Seitdem genieße ich auch, dass ich meine Stadt und das ganze Umfeld so gut kennen gelernt habe, wie ich es in den letzten 8 Jahren seitdem ich hier wohne nicht gemacht habe. Ich genieße die Natur, das Wetter und vor allem die Ruhe die ich da draußen haben kann… und natürlich genieße ich auch, wie ich mich selbst an meine Grenzen bringen kann bzw. wie ich es schaffe bisher gedachte Grenzen zu überwinden.

In diesem Sinn, war es das erst mal mit meiner Vorstellung und der Einleitung für mein Laufblog.

VG
Daniel

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