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Huch! Falsches Blog? Nö – nur neuer Name!

Na – mal wieder einen alten Link im Browser angeklickt oder über Google einen bestimmten Suchbegriff… und dann landet man nicht auf 42.einsneunfünf.de sondern hier? Sollte diese Tatsache tatsächlich überhaupt jemanden beunruhigen, kann ich hier für Entwarnung sorgen. Gleiches Blog neues Design.

42.einsneunfünf heisst jetzt Endurange.com – sonst ändert sich… wenig

Nun ist mein Laufblog tatsächlich schon knapp 1,5 Jahre alt und es begleitet meine sportlichen Bemühungen inkl. Höhen und Tiefen den größten Teil meiner sportlichen Karriere. Als langjähriger Blogger war mir eigentlich schon kurz nach dem Laufstart klar, dass ich gerne auch hierüber ein Blog führen möchte. Immerhin habe ich vorher jahrelang über ein anderes Thema gebloggt und die Lücke die das abgeschlossene Blog hinterlassen haben, war relativ groß.

Damals suchte ich nach einem Namen, der als Laufblog tauglich ist. Ist/war immerhin schon das x-te Webprojekt, dass ich zusammengestellt hatte. Im Glauben, dass der Marathon „meine“ Disziplin wird, suchte ich einen Namen für das Blog. Es kam zur Spielerei mit der Subdomain und 42.einsneunfünf.de. Wirklich griffig und knackig war das natürlich nicht – zumal kaum jemand den Witz mit der Subdomain verstand und selbst eingefleischte Onliner vom Namen der Seite irritiert waren.

Der Wunsch nach einem neuen Namen reifte dieses Jahr schon länger, vor allem nachdem mir das Rennradfahren doch immer wichtiger wurde. Neue Ziele waren auserkoren und die 42.einsneunfünf wurde somit für mich immer unpassender.

Braucht ein Hobby-Laufblog ein Design?

Nochmals zum Abschied, das 42.einsneunfünf-Design

Nochmals zum Abschied, das 42.einsneunfünf-Design

Das Design von 42.einsneunfünf war schnell zusammengebaut. Also Hobbyläufer und Hobbyblogger ohne große Ambitionen habe ich versucht ein Blog aufzubauen, dass vor allem den Inhalt in den Vordergrund stellt.

Da ist sie schon die Frage, braucht ein kleines Laufblog ein Design? Ich bin/habe keine Marke, die meisten Leser kommen über Twitter oder über RSS-Feeds.

So ähnlich, wie sich der Name durch die veränderte Zielsetzung abgegriffen hatte, war es aber letztlich für mich auch mit dem Design. Als ewiger Unentschlossener fällt es mir in vielen Bereichen schwer einen Schwerpunkt zu setzen. Ich mache gerne von allen etwas, das macht mich und meine Art zu bloggen aus. Also konnte das Design durchaus etwas mehr von „allem“ vertragen.

Ein neuer Name muss her

Angefangen hat es aber dennoch mit einem neuen Namen. Obwohl ich mit meinem Blog keinen Cent verdiene bzw. mehr als einen Cent darin investiere, keine kommerziellen Beiträge habe und auch nicht zu den „großen Jungs“ gehöre, die regelmässig Testprodukte o.ä. bebloggen hab ich als Teil der Bloggerei doch einen gewissen Anspruch an mein Blog. Für ein Sporttagebuch braucht man nicht viel, außer die Lust zu schreiben und Leser. Damit laufen viele erfolgreiche Sportblogs – aber wie ich im Sport als Ziel habe in die vorderen 50% zu kommen, sieht es bei so einem Webprojekt natürlich nicht anders aus.

Darum störte mich schon die hakelige Aussprache des ganzen. Nun ist es leider alles andere als einfach, einen knackigen, optisch ansprechenden Namen für ein Laufblog zu finden. Vor allem wenn es auch noch deutsch sein soll, ist man da schnell am Ende, denn die passenden URLs sind selbstverständlich schon lange belegt. Durchaus mit ein paar Bauchschmerzen habe ich auch eine englische Bezeichnung in Betracht gezogen. Das Feedback ist, wie zu erwarten, gespalten – auch mir hätte ein knackiger deutscher Blogname besser gefallen, aber da ich von „Zwieundvierzig – Punkt  – Einsneunfünf – Punkt – DE“ komme, war mir alles einfachere und kürzere lieber.

Wie so oft, kam mir die Idee beim Laufen – Englisch Endurance … Ausdauer. Natürlich schon vergeben und sagt erst mal rein gar nichts aus. Als – inzwischen – Multisportler ist das aber der gemeinsame Nenner. Ich laufe gerne auf der Straße und versuche schnell zu werden, ich laufe immer häufiger Trails aus Freude an der Natur und ich bin genau so lange wie ich laufe inzwischen auf dem Rennrad zu finden. Für all das braucht man Ausdauer. Dazu kommt Range … Weite oder auch Reichweite. Etwas das ich am Ausdauersport sehr genieße. Die Freiheit in der Weite, also im weiteren Umfeld unterwegs zu sein, mit Muskelkraft und dabei auch die zunehmende Reichweite zu nutzen. So entstand das Kunstwort:

Endurange sprich [ɪnˈdjʊəreɪnʤ]

Drei Bereiche eine Gemeinsamkeit

Als Headline für das Blog findet man den „Slogan“ – Endurange | road – trail – bike. Und wo kann man das alles machen? Genau – da draußen in der Natur, in der Landschaft, in meiner Umgebung… wo ich eben gerade bin. Also entweder in Oberfranken oder auf Dienstreise … überall dort wo es Natur gibt … also überall.

Nachdem der Entschluss gereift war, den Namen zu ändern war auch klar, das geht mit dem alten Design nicht aus. Also habe ich nochmals einige male darüber geschlafen und bin ein paar mal Laufen gewesen. Vor allem der Urlaub in den Bergen und die Rennradausfahrten wollte ich unterbringen. Ich suchte nach einem Logo, mit Hügeln und einem Weg Straße, möglichst neutral, damit es prima zu allen drei Bereichen passt.

Nachdem ich mich kreuz und quer durch mehrere Stockphoto-Anbieter geklickt hatte, kamen mir einige schöne Grafiken unter, die auch gut mit dem Begriff harmonierten. Unglücklicherweise habe ich mich davon verleiten lassen, dass ein frei verkäuflicher Logoentwurf einfach genau zu dem passte was ich wollte. Nun werde ich mit meinem Endurange-Logo damit leben müssen als Plagiator dieses Logos zu gelten, ohne das Logo vorher einmal bewusst wahrgenommen zu haben. Es wird mir sicher keiner glauben, dass die Idee spontan entstanden ist und es meiner Meinung durchaus genug Unterschiede gibt … letztlich erinnert es mich an die „abgerundete Ecken“ Geschichte. Welches Laufblog kommt z.B. ohne einen Symbolisierten Läufer oder Laufschuh aus.

P.S.: Anstatt mich über Logos zu ärgern und mich mit Sticheleien dazu auseinanderzusetzen, habe ich das Logo nochmals angepasst. Für alle Enduranger da draussen! (ab jetzt mit abgerundeten Ecken)

Neuer Name – Neues Design – Neue Ziele

Mit neuen URLs (.com und .de), neuem Template und neuem Logo … aber natürlich auch neuen Zielen steht jetzt also Endurange.com am Startblock. Gleichzeitig habe ich auch meine Facebook-Page und meinen Instagram-Feed schon umbenannt. Im letzten Schritt wird noch der Twitter-Feed folgen.

Alles in allem bin ich mit dem Relaunch sehr zufrieden – der Name, das Logo, das Design … ist für mich stimmig und fühlt sich richtig an. Damit trage ich auch gerne meine neuen Ziele in die Welt hinaus.

An den Inhalten wird sich nicht viel ändern, immerhin ist mein Blog immer noch klein und mein. Als Non-Profit-Blogger hoffe ich natürlich, das Ihr weiterhin gern hier im Blog lest, vielleicht hin und wieder mal einen Kommentar abgebt und das ein oder andere Like oder Twitter-Sternchen verteilt.

Also – weiterhin viel Spaß mit Endurange … und nicht vergessen die Feeds & Co. aktuell zu halten ;-)

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5 Comments

  1. Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass jeder Blog und sei er noch so klein auch ein bisschen Marke sein sollte. Das Name, Positionierung und vor allem das Design. Denn, ganz ehrlich: Es gibt ein paar tolle Blog da draußen, die zwar tolle Inhalte haben, aber aufgrund ihres furchtbaren Aussehens für mich echt nicht lesbar sind. Aber vielleicht bin ich als Werbefuzzi da auch zu pingelig.

    „Endurange“ finde ich jedenfalls konzeptionell und optisch gelungen, gerade auch in der Verlängerung mit „Enduranger“. Dass es Englisch ist, finde ich überhaupt nicht schlimm, denn viele Begriffe im Läufersprech sind es auch. Und das Logo lässt sich ja relativ unkompliziert noch ein bisschen individualisieren.

    • Hi Sebastian,
      Danke für Deine Rückmeldung. Klar ist ein englischer Titel kein Killer-Kriterium – ich selbst arbeite im Dienstleistungssektor und dort versuchen wir alles so eindeutig wie möglich zu halten. Alles in allem ist der Begriff dennoch schön knackig und damit genau das, was ich haben wollte … und immer nur „Lauf…Blog“ oder „Lauf…irgendwas“ ist auch keineswegs sehr einfallsreich.
      VG
      Daniel

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