Jahresplanung die Zweite

Nun könnte man meinen, ich würde lieber keine Pläne und Ziele mehr fassen, bis alles wieder etwas ruhiger wird, aber das alleine wäre schon ein schlechter Plan. Wann wird es wieder ruhiger und was genau ist ruhig? Das sind keine Kriterien an die ich mich richten möchte.

Aber erst mal kommt die rituelle Streichung – der ursprüngliche Plan ist hiermit für die Tonne:

das war er, der Plan für 2014

das war er, der Plan für 2014

Auch im Rückblick war die Planung eigentlich ganz schlau aufgebaut, bis auf die Tatsache, dass für den ersten A-Event das Training nicht mehr drin war. Jetzt einfach den Marathon streichen und so weiter machen passt auch nicht ganz. So sieht es aktuell aus – mit dem Bewusstsein, dass es sich auch nur um einen Übergang handeln kann:

der neue Plan 2014

der neue Plan 2014

Nicht nur weil ich bereits für die meisten Läufe Meldegelder bezahlt habe, sondern auch weil ich einen davon geschenkt bekommen habe, bleibt es bei den „großen“ Läufen beim alten.

Der Citylauf in Dresden steht dabei schon nächste Woche an. Ein weiterer Ritt auf meine Persönliche Bestzeit wird schwierig – meine Form kommt aktuell wieder, vielleicht ist ja eine Zeit in der nähe der PB drin. Dennoch ist es ein C-Wettkampf. Ich nehme ihn mit, einfach um bei einem Lauf zu starten. Zudem ist das Wochenende mit meiner Frau schon geplant.

Der 3. Lauf der OWC steht direkt eine Woche später an, ob ich dort starte, entscheide ich am 29.03. … nicht früher oder später. Der 13.04. wiederum rückt nach oben und wird ein B-Wettbewerb. Es wäre schön, wenn ich die Sub110 diesmal knacke. Kategorie B heisst allerdings für mich erst mal nur, dass ich den Lauf ernst nehme, dafür tapern werde und versuche ein paar spezifische Einheiten einzuschieben.

Anfang Mai könnte ich die Lücke des Hamburg Marathon füllen. Dazu gibt es noch verschiedene Optionen. Kürzer, anders oder auch per Rad? Am Ende des Monats werde ich ziemlich sicher am Maisels FunRun teilnehmen – nun wieder B, vor allem deswegen, weil der Lauf noch mitten im beruflichen Chaos liegt.

Den Metropolmarathon möchte ich wieder gezielt angehen. Es ist eine tolle Veranstaltung, hier werde ich das Ziel auf Basis der Zeit des FunRun fassen. Hauptsächlich geht es mir darum eine kräftige Trainingseinheit für den folgenden Night Run hin zu bekommen. Um diese Zeit hoffe ich bereits im Training für den 10er zu sein, der einzigen Laufveranstaltung, die ich dieses Jahr wirklich gezielt angehen will. Dabei soll es so nach an die 45 Minuten gehen, wie eben nur möglich. Die Basis legen aber die vorherigen Läufe.

Was danach folgt, wird maximal kurzfristig geplant. Ich kann mir schon noch 1-2 Wettläufe vorstellen, mal sehen.

Im Herbst habe ich einen Radmarathon auf dem Plan. Ich bin gespannt wie das so läuft, immerhin bin ich hier ein unbeschriebenes Blatt. Aber dennoch ist es für mich eine A-Kategorie, weil ich mich darauf spezifischer vorbereiten muss, als auf die meisten der Läufe.

Hier in der Gegend gibt es im Sommer noch 2-3 RTF, die vielleicht ganz interessant sein könnten. Ich hätte auf jeden Fall Lust vor den Eddy Merckx Classics bei einem Rad“rennen“ zu starten, aber auch hier lasse ich lieber Freiheiten in der Planung, das soll alles nach Lust und Laune erfolgen.

Warum da nun im Oktober Herbstmarathon steht? Weil es ein Plan ist und Pläne auch Ziele beinhalten sollten, die nicht so einfach zu erreichen sind. Dieses Jahr dennoch einen Marathon anzugehen, ist ein großes Risiko und schwierig zu planen, aber letztlich ist es mein heiliger Gral im Hinblick darauf, was ich aktuell an Zeit in den Job investiere.

Insgeheim hoffe ich, dass der Plan so durchführbar bleibt und noch ein paar unterhaltsame Wettkämpfe dazu kommen. Mal sehen.

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