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Monatsrückblick November 2014

Heute ist der erste Advent, ein sicheres Zeichen, dass das Jahr in Kürze zu Ende ist. Weihnachten steht vor der Tür mit vielen Verpflichtungen – und damit meine ich jetzt nicht nur die Verpflichtung möglichst viel zu essen und/oder zu verschenken. Als Sportler ist man da besser dran, man legt sich seinen Jahresabschluss einfach etwas früher. So habe ich meinen Rückblick erst mal durch und schon gleich locker flockig Vorsätze gefasst… was Otto Normalbürger erst nach 1-2 Flaschen Sekt am 31.12. fertig bekommt.

Das war aber auch das produktivste diesen Monat. Es war still – hier im Blog und auch im Trainingsleben. Es gab viele viele extensive Läufe, kein Tempo und nicht viel Umfang. Die ersten Tempoeinheiten diese Woche habe ich schon wieder hinter mich gebracht und ich habe es überlebt. Das sieht gut aus.

Aber halt – ein Highlight hat der Monat zu bieten. Hierzu zitiere ich mich einfach mal bei Twitter


Genau – ich wurde für den Berlin Marathon ausgelost und habe damit schon eines der Highlights 2015 für die Planung im Sack.

Gesundheit

Bis vor drei Tagen hätte ich in diese Rubrik nicht viel schreiben können. Ich habe mir, durch vermehrt zu festes Schnüren einiger meiner neuen Schuhe eine Reizung der Sehne am rechten Fußspann zugezogen. Normalerweise löse ich die Schnürsenkel und ziehe sie genau so ein wie ich sie brauche. Aber sowohl die Addidas Boost aus Dresden als auch meine neuen On Cloud habe ich einfach gekauft und angezogen, aber auch viel zu fest zugezogen. Nach ein paar Tagen Fußgymnastik und neuem Schnüren (in der Zwischenzeit bin ich andere Schuhe gelaufen) ist inzwischen alles wieder gut.

Allerdings hat es mich an diesem Freitag erwischt. Nach langen Wochen der Erkältungsfreiheit (das letzte mal war ich kurz vor den Eddy Merckx Classics, Ende August krank gewesen) hat es mich mal wieder erwischt. Nicht richtig stark, aber ausreichend, dass ich freiwillig Pause mache.

Letztes Jahr sah der November ganz anders aus, durch meine Verletzung konnte ich sowieso nicht laufen, erkältet war ich auch, wie schon im Oktober und September. So gesehen ist meine Erkältungsausbeute diesen Herbst deutlich besser und ein Lichtblick. Mal sehen ob ich mit dieser Häufigkeit – die ich noch akzeptieren kann – über den Winter komme. Hauptsache nicht wieder in 2-Wochen-Abständen.

Zahlen, Daten, Fakten

endurange_schuh endurange_bike
endurange_balken Anzahl:

14 Läufe ↓

7 Trainings ↑

endurange_strasse Distanz:

181,8 km →

179,2 km →

endurange_chart Ø Distanz:

12,98 km ↑↑

25,6 km ↓↓

endurange_uhr Dauer:

17:28:12 h:m:s →

8:16:28 h:m:s ↑↑

endurange_berg Positiver Höhenunterschied:

2.066 HM ↑↑

1.007 HM ↑

endurange_burn Kalorien:

11.840 kcal →

4.188 kcal ↑↑

endurange_stoppuhr Ø Pace:

5:46 min/km ↓

21,7 km/h ↓↓

endurange_puls Ø Herzfrequenz:

142 bpm ↓

135 bpm ↓↓

TRIMP

704 ↓↓

254 ↑

Was erkennt man diesmal? Die Grundlagenphase ist denke ich ziemlich gut zu erkennen. Ohne die Erkältung hätte ich fast wieder 200km geschafft, zudem trainiere ich seit diesem Monat wieder regelmässig auf dem Rollentrainer. Alles bisher keine sehr fordernden Trainings, aber genau so ist es auch gedacht.

Auch nehme ich langsam wieder mehr Höhenmeter hinzu, was allerdings auch an meinen Standard-Dunkellaufstrecken liegt. Bemerkenswerte wäre vielleicht sonst noch, dass ich im November relativ regelmässig Stabi gemacht habe. Insgesamt über 2 Stunden. Diese Woche war es dank Stress allerdings schon wieder vorbei, aber die Routine gehe ich wieder an, denn mein Trainingsplan erinnert mich regelmässig daran.

Und sonst so?

Neben vielen locker gelaufenen Kilometern, drehen sich die Gedanken natürlich mehr und mehr um die neue Saison. Mit dem Berlin Marathon war das Programm letztlich klar. Ich habe mit meiner Familie versucht eine gute Balance zwischen Familien- und Sportinteressen zu finden. Ob mir das gelungen ist, zeigt sich erst 2015. Schon lange reift auch der passende Blogbeitrag dazu in meinem Kopf. Bald muss er raus.

Auch sonst stecken noch einige Blogideen fest, nur lassen die sich leichter realisieren, wenn mehr Zeit ist. Wie jedes Jahr nimmt im November und Dezember meine Arbeit nochmals kräftig Fahrt auf, wie auch dieses Jahr. Zusammen mit meinem langsam auch wieder steigenden Trainingspensum blicke ich gespannt auf den Weihnachtsmonat.

Nun aber erstmal einen schönen 1. Advent.

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2 Comments

  1. An 30 Tagen warst du 17 mal sportlich unterwegs. Das ist doch eine Top-Quote! Denn man sollte ja nicht vergessen, dass auch die Pausen zum Training beitragen!

    Ich habe gerade etwa einen Monat Pause beendet und ich muss sagen .. der hat mir aber mal so richtig gut getan. Ich bin richtig frisch und mir geht es richtig gut. Mehr als alle zwei Tage Sport .. das finde ich persönlich schon sehr anstrengend. Man muss ja noch Familie und Job einplanen. :)

    • Es waren sogar 20 Tage – (14 Läufe, 7x Rad – davon ein Tag früh laufen, Abends Rolle) – ein Pensum fast wie im Sommer – im Juni hatte ich mit 8 Pausentagen weniger freie Tage.

      Die zwei Tage Pause brauche ich inzwischen eigentlich kaum noch, da ich inzwischen recht gut raus habe, wie ich die Belastungen steuere. Mit dem Ergebnis, dass ich oft sogar frischer nach einer REKO-Einheit bin als nach einem Couch-Abend.
      Außerdem fällt ein nicht zu verachtender Teil der Trainings auf Dienstreisen oder Morgenläufe – da bekommt das die Familie kaum mit ;-) … alles in allem wäre auch noch mehr gegangen, ich fand den Regenerationsmonat ziemlich angenehm, in der Belastung hätte ich jeden Tag Sport machen können.

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