Road 2 Berlin – Stand der Dinge

Die Uhr tickt unerbittlich rückwärts. Noch 44 Tage bis zum Berlin Marathon – der richtige Zeitpunkt für einen kleinen Blick zurück und auf den Stand der Dinge.

Was macht die Schrittfrequenz?

Die gute Nachricht zuerst. Die Steigerung der Schrittfrequenz läuft. Ich laufe einmal pro Woche eine gezielte Einheit über 180 Schritte, aber auch sonst liegen die anderen Einheiten über 170 – vor allem die kritischen LaLas die vorher um die 165 Schritte herumgedümpelt sind.

Die Frage, die noch offen ist – was bringt das Ganze? Keine Ahnung. Das wichtigste für mich, es bringt Abwechslung und damit schon wieder weniger Gefahr von Verletzungen. Zudem habe ich gegen Ende von harten Einheiten immer noch die Möglichkeit die Frequenz zu erhöhen und mich somit durchzubeißen.

Was macht die Rumpfstabilität?

Tja, ein Wort beschreibt es gut: Totalversagen. Die Stabi the Blogger Aktion ging total in die Hose. Nach 3-4 Tagen kam der erste Einbruch, meist in Form einer Dienstreise. Danach ging ich meist 1-2 Tage im Plan zurück und fing wieder an.

Nach dem 5. Neustart ist alles wieder eingeschlafen. Das Drama um meine Stabi-Motivation ist somit nicht zu Ende und auch die – eigentlich ganz schlaue – Aktion ist vorerst gescheitert.

Was macht das Gewicht?

Steigen … unglaublich, obwohl ich hohe Umfänge laufe, zusätzlich Rad fahre – das Gewicht ist weiterhin auf Weihnachtsniveau 2014 und damit 3,5kg höher als mein Wettkampfgewicht zum Dresden Halbmarathon letztes Jahr.

Woher das ganze kommt? Darüber brauche ich nicht lange nachdenken – ich schaufle zu viel in mich hinein und davon zu viel Süßkram. Jetzt versuchen abzunehmen wäre der falsche Schritt, dann fehlt mir die Power.

Ich setze noch etwas Hoffnung auf die Trainingsumfänge wenn ich es schaffe Süßkram zu reduzieren. Ein paar Gramm sind sicher noch bis zum Marathon drin, schon 1,5kg wäre für den Kopf gut.

Was macht die Form?

Immerhin zum Thema laufen gibt es kaum etwas zu meckern. Nach den öden Umfängen in der Sommerregeneration geht es inzwischen rund im Trainingsplan. Ich habe relativ gute Laufergebnisse erzielt und bin der Meinung, dass die Form langsam wieder ansteigt.

Der letzte LaLa war inklusive Endbeschleunigung im Plan und ich fühlte mich danach gut. Die Tempoeinheiten waren hart, aber ich hab mich durchgebissen. Wenn die Woche gut läuft habe ich über 70 WKM Umfang plus etwas Radfahren.

Was macht die Gesundheit?

Wenn alles läuft. So ist es. Leider läuft aktuell nicht alles. Nach einem Infekt und kurzer Pause ging es 4-5 Tage wieder gut, bevor der Infekt zurückkehrte (oder ein anderer). Konkret hieß das wieder Pause. 6 Tage Laufpause.

Langsamer Einstieg mit einer Radeinheit, einer Laufeinheit und einer REKO-Einheit. Heute wollte ich wieder in den Trainingsplan einsteigen. Nach einem stressigen Arbeitstag wollte ich mich auf der Couch etwas ausruhen. Als ich aufgewacht bin, war es aber schon wieder vorbei. Ich fühlte mich übel, der Ruhepuls ging plötzlich durch die Decke … das wars.

Nun hoffe ich auf einen Stress-Effekt, einem Einmal-Problem oder was weiss ich. Nach der langen Zeit der Fitness, zermürbt es mich etwas, dass jetzt in der entscheidenden Phase plötzlich die Gesundheit nicht mehr mit macht.

Was heißt das?

Prio 1 ist aktuell wieder fit werden um wieder in den Trainingsplan einsteigen zu können. Ab Übermorgen habe ich zwei Wochen Urlaub in denen ich locker den Trainingsplan unterbringen kann und gleichzeitig etwas für die Regeneration tun kann.

Zwar muss der Umzug – der noch vor dem BM stattfindet – vorbereitet werden, aber die Hoffnung ist groß, dass ich dennoch genug Entspannung finden werde.

Was das alles für meine Ziele in Berlin heisst, mag ich aktuell noch nicht abschätzen. Vielleicht sollte ich jegliche Ziele, die mit Ziffern zu tun haben vergraben? Noch nicht, aber vielleicht bald.

Posted in Road and tagged , , .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*